Kindergarten Kranebitten

Innsbruck, Austria
Architects
reitter_architekten
Any
2015
Preu
1 milió - 100 milions
Pisos
1-5 pisos
Client
Innsbrucker Immobilien Gesellschaft
Ausführende Firma
Holzbau Schafferer

LAGE UND AUSSENRAUM: Ein zauberhafter Platz, der entspannten Freizeit, Spiel, Sport, und Kommunikation gewidmet ist. Wie eine geräumige Waldlichtung öffnet sich der Raum nach Südwesten, zu den Zelten hin. Meist liegt der verführerische Duft von Gegrilltem in der Luft. Die Bäume im Norden und Osten wie eine schützende grüne Wand.

HALTUNG: Wir versuchen ebenso entspannt, leicht und selbstverständlich zu Bauen: Keine großen Erdbewegungen. Auf den bereits eingeebneten Bauplatz in der östlichen Hälfte des Fußballplatzes wird der ebenerdige eingeschossige Garten für Kinder gesetzt.

INTIMITÄT: Erfahrungsgemäß verlangt der Kinderbetreuungsalltag eine physische Abgrenzung zum öffentlichen Freiraum. Das ist meist ein Zaun, der dann mit Planen behängt, die Blicke von außen abhalten soll. Wir wollen die offensichtlich notwendige Intimität auf andere Weise bieten:

NIVEAU UND RAHMEN: Der Garten der Kinder liegt etwa um Tischhöhe über dem westlichen Spielplatz. Die Brüstung dient auch als Blickschutz, die umlaufende gedeckte Terrasse rahmt den Garten ein und ist zugleich Sonnen- und Regendach.

KINDERGARTENPÄDAGOGIK DER ZUKUNFT: Analog zur Schulpädagogik gib es nur eine wirklich gesicherte Aussage zu den pädagogischen Vorschul-Konzepten der Zukunft: Wir wissen nicht wie sie aussehen werden. Wir müssen daher Räume schaffen, die hinreichend elastisch, vielfältig nutzbar und veränderungstauglich sind.

ZONIERUNG: Anders als bei einem klassischen L-förmigen Atrium liegt die Erschließung der Gruppenräume nicht an der (nördlichen) Außenseite, sondern zum Garten hin!
Vom Atrium her beginnend, bieten sich von Süd nach Nord drei Raumschichten an:
Der überdeckte Außenraum (Terrasse), der verglaste überdeckte Innenraum (Garderobezone), der Gruppenraum mit Glasschiebewand und die Alkoven, Nischen und Wasserspielzonen an der Nordwand. Die Anordnung der Teilungs-, Sanitär- und Gruppenräume nebeneinander ermöglicht vielfältige Nutzungsvarianten von der üblichen Raumeinteilung bis hin zur offenen kontinuierlichen Spiellandschaft.
(Das hässliche Wort Gruppenverschluss gehört erfreulicherweise der Vergangenheit an.)
Die Toiletten mit Babybar werden ergänzt durch eine, zwischen Gruppen und Teilungsraum liegende Wasserspiel und Pritschelzone.

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