Tagungs- und Schulungszentrum Ökumenische Werkstatt

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Standort
Wuppertal, Deutschland
Jahr
2013

Die zentrale Halle als neue Mitte – Dreh- und Angelpunkt ist die neue, helle Eingangshalle im bisherigen Innenhof des Hauptgebäudes. Sie schafft einen wetterunabhängigen, ganzjährig freundlichen, sonnigen und großzügigen Aufenthaltsraum. Alle Wege und Erschließungen haben hier ihren Ausgangspunkt. Die erste Ebene mit Tagungs- und Seminarräumen ist durch eine großzügige Wendeltreppe verbunden. Der Zugang zu den Gästezimmern in den oberen Etagen erfolgt separat innerhalb des Gästehauses über das bestehende historische Treppenhaus.

Die Innenausstattung der Lobby schafft situative Flexibilität: Leicht verschiebbare Sessel anstelle von schweren Sofas, Holzstämme zur Nutzung als Tisch oder Sitzmöglichkeit und genügend Freifläche ermöglichen es den Gästen so zusammenzukommen, wie es die jeweilige Situation erfordert. Einer vorab definierten Festlegung wird bewusst entgegengewirkt.

Respektvoller Umgang mit dem Bestand – Die einfache und moderne Architektursprache der Neubaumaßnahme hält sich bewusst zurück. Die baulichen Qualitäten des historischen Gebäudes werden durch den sensiblen Eingriff bewahrt.

Ökologie – Der Umbau geschah ganz unter Beachtung regionaler und ökologischer Gesichtspunkte. Die Auswahl und Qualität der verwendeten nachhaltigen Materialien vermitteln Wertschätzung gegenüber Mensch und Natur.

Bei der Gestaltung der Innenräume lag besonderer Augenmerk auf einer Ausstattung in Hinblick auf die Trägerschaft von Kirchen aus Asien, Afrika und Deutschland. Dekorative Elemente in den Gästezimmern verweisen auf die Kooperation von Kulturen aus drei Kontinenten und schaffen - auch für Gäste aus anderen Arbeitsbereichen - Aufmerksamkeit für die weltweite Trägerschaft des Hauses. Die Gestaltung der einzelnen Räume steht exemplarisch dafür, wie importierte Farbigkeit, Musterung und Komplexität in einer klar strukturierten und reduzierten, fast klösterlichen Sprache zusammentreffen.

Aufgabe
Neubau und Sanierung

Realisierungswettbewerb
1 Preis

Auslober
Vereinte Evangelische Mission

Wettbewerbsentscheidung
07/2010

Baubeginn
05/2012

Fertigstellung
06/2013

Bruttogeschossfläche
4.200 qm

Entwurf
Reinhard Lepel, Architekt BDA
Monika Lepel, Innenarchitektin BDIA

Mitarbeiter
Franziska Hofman, Markus Kretschmer, Boris Felsecker

Generalplanung
Lepel plus Generalplanungsgesellschaft mbH

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