2019
Studienauftrags zur Aufwertung der Bahnhofstrasse Schaffhausen
Busbahnhof Schaffhausen

Im Rahmen des Aglomerationsprogramm und der Bestellung der neuen Elektrobusse ist Handlungsbedarf am Bahnhof in Schaffhausen.
Wir haben mit Heinrich Landschaftsarchitekten, ewp Winterthur und Sauber + Gisin Engineering am Studienauftrag mit Präqualifikation teilgenommen.
Heute reihen sich die Haltestellen vor der Bahnhofsfassade und vor den gegenüberliegenden Altstadtfassaden entlang und besetzen den Strassen- oder Platzrand.
Die Mittelinsel befreit die Gebäudesockelfassaden vor den Haltestellenmöblierungen, wodurch der Stadtraum als Platz endlich wahrgenommen werden kann.
Ausserdem wird der Warteraum klar definiert und nebenbei die nötige Fläche mit der Technik dazu, konzentriert.

2018
Bundesbasis Flughafen Dübendorf
Bundesbasis Dübendorf

Das Areal des Flugplatzes Dübendorf steht vor grossen Veränderungen. Weite Teile des Areals werden umgenutzt. Der historische Kern des Flugplatzes Dübendorf wird Teil der Bundesbasis für Helikopter der Luftwaffe (Bereich Nord- und Ostschweiz) und für Flächentrag ugzeuge der swisstopo. Es sind die Gründungshallen der SWISSAIR.
Der sorgfältigen Integration der historisch wertvollen Bestandsbauten ins neue Gesamtkonzept kommt eine grosse Bedeutung zu. Minimal sollen dabei die Hallen 11 und 12 erhalten bleiben, für Neubauten stehen zwei Baubereiche zur Verfügung.

Zu den drei bestehenden Hallen wird eine Vierte daneben gesetzt. Das Projekt erhält vorläu g alle drei Hallen und weite Teile der Annexbauten. Lediglich eine später erstellte Werkstätte hinter der Halle 12 sowie der offene Unterstand hin- ter der Halle 10 werden zurückgebaut. Die Hallen 11 und 12 mit den zugehöri- gen Werkstattbereichen lassen sich gut in das Nutzungskonzept der Bundes- basis integrieren und auch die Halle 10 bleibt als strategische Reserve erhalten und wird mit geringem Aufwand für ihre neue Nutzung als Fahrzeugeinstellhalle nutzbar gemacht.
Der kompakte Neubau setzt sich nordwestlich neben den langen Bestandsbau. Er enthält insbesondere die Helikoptereinstellhalle. Aus ökonomischen Grün- den wird die Hallengrösse bereits heute auf die zukünftig grösseren Dimensio- nen der Transporthelikopter ausgelegt.
In der räumlich situativen Logik nimmt der Neubau die rückseitige Gebäude- ucht der Bestandsbauten auf. Es entsteht ein neues Ensemble, jedoch bleibt die historische Situation durch den Abstand zwischen neuen und bestehenden Anlageteilen deutlich lesbar.
Neben optimalen funktionalen und logistischen Abläufen erlaubt diese Anord- nung während der Bauzeit ohne Provisorien auszukommen.
Die äussere Erscheinung der Bestandsbauten wird zur ursprünglichen gestal- terischen Intention zurückgeführt – insbesondere werden die ursprünglichen, strahlend weissen Putz ächen originalgetreu in Stand gesetzt. Die Gestaltung der Neubau-Fassaden übernimmt den weissen Farbton, wird aber in Materiali- sierung und Strukturierung eigenständig entwickelt.