Aussenbild
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Innenbild, Ausstellungsgalerie
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Grundriss, Ausstellungen
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Längsschnitt
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Bastion St-Antoine Genf

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Year
2016
Cost
1M - 100M
Stories
1-5 Stories
Landschaftsarchitektur
Westpol
Bauingenieur
Rapp Infra AG

5. Preis - offener Wettbewerb -

Der Bastion Saint-Antoine bietet durch seine gebaute Topographie eine einzigartige Aussichtsplattform in der Stadt Genf. Die aufeinandergestapelten Befestigungsschichten haben die archäologischen Hinterlassenschaften bewahrt. Der Entwurf greift diese Qualitäten auf und schafft einen grossen Platz mit einem Felsvorsprung. Unter diesem Vorsprung liegt der Reliktenraum. Die tausendjährige Eigenart dieses Ortes bleibt so erhalten: ein städtischer Balkon der seine Umgebung überragt und unter dessen man etwas Besonderes erahnt.

Der mineralisch gehaltene Platz setzt sich als Belvedere von der mit Bäumen bepflanzten Promenade Saint Antoine ab. Der Bodenbelag ist auf dem ganzen Platz gleichmässig. Das am Rand platzierte Stadtmobiliar gliedert den Platz und unterstreicht entlang der Bastionsmauer eine Promenade mit Blick auf die Stadt, das Collège Calvin und den Parc de l’Observatoire.

An der Kreuzung zwischen der Rue Charles-Galland und Théodore de Bèze dient der Pavillon als Gelenk zwischen den Strassen die zum Musée d’Art et d’Histoire, zur Altstadt und zur Cathédrale Saint-Pierre führen. Es entsteht ein neues Zentrum an der Promenade Saint-Antoine und dem Place du Bastion. Die verschiedenen Aussenräume werden hierarchisch neu gegliedert.

Im Innenraum des Eingangspavillons angelangt schreitet der Besucher entlang der alten Mauern weiter. « Intra-muros » geht er in den Ausstellungsraum runter. Dort entdeckt er zuerst die Kasematte und setzt seinen Weg in einer langen Ausstellungsgalerie fort, dem « chemin de ronde » – Rundweg, wo ihn die erzwungene Perspektive schliesslich zum Raum mit den archäologischen Funden führt. Dieser besteht aus einem einfachen Steg der durch die Relikten und den „mottet de Saint-Laurent“ führt. Der Steg gleicht sich den rudimentären Gerüsten an die währen den Ausgrabungsarbeiten aufgestellt werden.

Er bietet dem Besucher einen Rundgang auf verschiedenen Höhen, manchmal dem Boden eben, manchmal hoch über den Relikten. Der natürliche Lichteinfall von der Decke streift die Bastionsmauer und betont die introvertierte Stimmung dieses unterirdischen Ortes, bestimmt für die Kontemplation Gräber und Relikten.

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