Visualisation © Lepel & Lepel
Visualisation © Lepel & Lepel
Visualisation © Lepel & Lepel
Visualisation © Lepel & Lepel

Loksite, Glückstein-Quartier in Mannheim

 Retour à la liste des projets
Année
2018
Étages
20-100 étages
Client
DIRINGER & SCHEIDEL Wohn- und Gewerbebau GmbH
Équipe
Entwurf: Reinhard Lepel Architekt BDA Projektleitung Alexander Kruse Entwurfsteam: Alexander Meyer (Architektur), Stephanie Süß (Innenarchitektur), Michael Brützel (Architektur), Janik Lügtenaar (Architektur)

Sowohl stadträumlich als auch architektonisch schlagen wir mit dem Entwurf für den Neubau eine starke Landmarke vor. Durch eine strenge feingliedrige Gestaltung der Hochhausfassade entsteht ein angemessener städtebaulicher Auftakt des Glücksteinquartieres und einunverwechselbares architektonisches Ausrufezeichen. Gleichzeitig setzt der Baukörper eine wahrnehmbare gestalterische Klammer über das Quartier hinweg zum bestehenden Viktoria Turm. Entsprechend repräsentativ befindet sich der Eingang zum Headquarter an der Stirnseite des Hochhausturmes. Der Eingang zum Co-working Bereich ist Richtung Süden zur Glücksteinallee gelegen. Die Zufahrt zur Anlieferung und Tiefgarage befindet sich an der untergeordneten Westseite.

Strenge Gliederung - Flexible Nutzung

Die vertikal proportionierten Fassaden formen den Baukörper. Es entsteht ein Gebäude mit klaren Konturen und starkem Ausdruck. Die zweigeschossige Ausbildung des tragenden Fassadenrasters verschafft der Gebäudeform die erforderliche Feingliedrigkeit und Leichtigkeit. Sie ist streng in der Form und stark in den fein ausgearbeiteten Details. Die filigrane Gliederung spiegelt das vorgegebene Raster der Innenausbaus wider und lässt durch den Glasanteil die hohe Flexibilität der Funktionalität und Innenraumnutzung erkennen.

In den Erd- und 1. Obergeschoß des Headquarters und der Co-working-area orientieren sich alle Learning - und Conferencingbereiche in die ruhige begrünte Mitte. Hier finden sich unterschiedliche Raumangebote. Zum Innenhof ergänzen Terrassen und Freibereiche die Möglichkeit zu Gespräch und Entspannung.

Klare Zuordnung der Funktionen

Trotz des einheitlichen Gesamteindruckes des Gebäudes gliedert sich der Bau intern klar in den Bereich des Headquarters auf der Ostseite und dem Co-working Bereich auf der Westseite. Im mittleren Teil sind die geforderten Restflächen für weitere Nutzer vorgesehen und besondere Räume, wie z.B. ein Bistro im Erdgeschoss und Appartments in den Obergeschossen. Die Gebäudekerne spiegeln diese getrennte Nutzungsmöglichkeit gut wieder und lassen auch andere Aufteilungen durch die rationale bauliche Struktur in Zukunft ohne weiteres zu. Dadurch wird eine nachhaltige Nutzungsdauer des Gebäudes und eine hohe Wirtschaftlichkeit erzeugt.

Flexible Arbeitswelten in geradliniger Hülle

Alle Office-Bereiche zeichnen sich durch eine hohe räumliche Flexibilität aus. Eine aktivierte Mittelzone lässt eine Vielzahl agiler Arbeits-möglichkeiten zu um flexible Arbeitswelten für wechselnde Anforderungen zu bieten. Kommunikatives Arbeiten und Projektarbeit in Gruppen findet in größeren Flächen statt. Unterschiedliche Rückzugsmöglichkeiten und Besprechungsinseln bieten Raum für konzentriertes Arbeiten oder kurzfristig anberaumte Zusammenkünfte. So werden ein dynamisches Arbeiten und Kommunikation gefördert und Beziehungen gebaut. Besprechungsräume, Teeküchen und Cafeterias sind wichtige Räume für Erholung und Austausch zwischen den Mitarbeitern. Sie liegen nach Innen zum Hof ausgerichtet und stellen einen weiteren wichtigen Ort der Kommunikation dar.

Funktionalität und Wirtschaftlichkeit

Der Entwurf besticht durch eine rationale bauliche Struktur. Der Baukörper ist entsprechend seiner Funktionalität konstruktiv optimiert ausgebildet. Die Lage der Erschließungspunkte lässt eine große Flexibilität der Nutzungen und der Teilungen in unterschiedliche Vermietungseinheiten zu. Die Fassade ist tragend ausgebildet und erzeugt eine hohe Flexibilität im Innenbereich.

Klimakonzept: Mixed-Mode-Lüftung

Die Außenfenster sind teilweise öffenbar und sollen insbesondere während der Übergangszeit für die Lüftung der Räume genutzt werden. Mechanische Lüftungsanlagen sichern ganzjährig einen hohen Lüftungskomfort bei gleichzeitiger Sicherstellung eines niedrigen Energieverbrauchs. Der Nutzer entscheidet über die gewünschte Art der Lüftung.

Autres projets de LEPEL & LEPEL Architekt Innenarchitektin PartG mbB

Fachbereich Bauingenieurwesen und BauM-V
Wismar, Allemagne
Ernst-Flatow-Haus
Köln, Allemagne
Büro- und Logistikgebäude Nessie
Köln, Allemagne
Center for Mobile Propulsion
Aachen, Allemagne
Tagungs- und Schulungszentrum Ökumenische Werkstatt
Wuppertal, Allemagne
Chemie und die Didaktiken der Naturwissenschaften
Köln, Allemagne