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IMT - Neubau Bürogebäude BA I

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地址
Blumenstraße 47, 70736 Fellbach, 德国
年份
1998

Der interne „Arbeitsprozess“ bei –IMT- mit seinen interdisziplinären Tätigkeiten, der Verknüpfung von intellektuellem Erfassen und praktikablen Umsetzen, vom experimentellen Versuch, der Machbarkeitsstudie zur örtlichen Installation der Anlagenteile, ist ein Netzwerk aus organisatorischen und funktionalen Abläufen, das nicht festgeschrieben werden kann. Ein Netzwerk das offengehalten wird und damit Raum bietet für Innovation und Interaktion. Diese organisatorische und funktionale Transparenz ohne Hierarchieansatz ist wesentlicher Bestandteil der Umsetzung des „-IMT-spezifischen“ Arbeitsprozesses in Architektur.

Das Gebäude, das formale Sinnbild eines riesigen Rechners zusammengesetzt aus industriell vorgefertigten Einzelkomponenten. Der hohe Vorfertigungsgrad war ein wesentliches Kriterium für die Verkürzung der Bauzeit und die Wirtschaftlichkeit des Gesamtkonzeptes.

Der Arbeitsplatz
Der Arbeitsplatz und seine Hülle oder der Bauch des Gebäudes definiert sich durch drei charakteristische Raumelemente. Gruppenarbeitsflächen - als Flächen die im räumlichen Verbund mit dem Gesamtraum stehen. Einzelbüros oder Besprechungsräume - als Containerräume die sich physikalisch aus dem Gesamtraum isolieren. Luftraum - der das Netzwerk des sinnbildlichen Rechners stellt, knüpft die Raumelemente zum geschossübergreifenden Gesamtraum.

Der Luftraum nimmt als zweckneutraler Raum den höchsten Stellenwert hinsichtlich der räumlichen, organisatorischen und funktionalen Belange ein. Ein Raum der zunächst nicht kommerziell verwertbares Bauvolumen darstellt. Der räumliche Verbund der vier Geschossebenen, mit seinem differenzierten Raumbild, legt die Assoziation zu einem riesigen „Bauch“ nahe, dessen Charakter im Introvertierten und Geborgenen liegt. Das Raumgefühl des einzelnen Arbeitsplatzes bezieht sich auf die Individualität und Andersartigkeit jeder einzelnen Raumsequenz.

Nicht die Unordnung schafft Vielfältigkeit, vielmehr die Addition bzw. Stapelung systemgleich organisierten, jedoch mit 90° um den Mittelpunkt gedrehten, Geschossebenen formulieren die Vielfältigkeit des Arbeitsplatzes. Keine anbiedernden, anheimelnden Material oder Farborgien als Stimmungsplagiat, sondern Lichtführung, Raumhöhen, tragende Konstruktionen, authentische Materialien bilden den atmosphärischen Teil am Arbeitsplatz.

Die wie in einer Spirale versetzten Geschossebenen sind über einläufige Treppen verknüpft und bilden für das ganze Gebäude das Erschliessungsprinzip der kurzen Wege. Die einfach gegliederte Aussenhülle in zwei geschlossenen und zwei verglasten Fassadenfronten ermöglichen eine klare Orientierung im gesamten Gebäude.

Das autarke Prinzip
Die Voraussetzung für einen hohen Vorfertigungsgrad, waren zum einen ein modulares Ordnungsprinzip, das den gesamten Bau in einzelne unabhängig voneinander herzustellende „autarke Bauelemente“ gliedert. - Fassaden, Aussenwände, Decken, Container, Stege, Treppen, - wurden in ein Stahlgerüst eingebaut. Eine Besonderheit stellen die bezugsfertig vorgefertigten Büro-Besprechungs- und Sanitärcontainer dar. Diese minimierten die örtlich herzustellenden bauphysikalischen aufwendigen Details auf die Aussenhülle des Gesamtgebäudes. Die Wahl authentische Materialien, wie verzinkter Stahl, Sichtbeton Böden/Wände, unbehandeltes Holz und Glas einzusetzen, entsprach dem gesamtheitlichen Konzept, der Einfachheit, der beabsichtigten Reduktion auf nüchterne nützliche Baulemente, der Nachvollziehbarkeit des Planungs und Bauprozesses, der „Transparenz“ und damit dem Profil von - IMT -. Der Kostendruck bestimmte die Vorgehensweise, d.h. was bietet die Industrie an Bauelementen und wie binden wir diese Elemente in ein gesamtheitliches Konzept ein. Eine Vorgehensweise die zukunftsträchtig ist, da die Industrie zunehmend die Bauweise bestimmt. Die Wahl der Bauelemente wurde immer im Gesamtkostenrahmen entschieden. Diese permanente Kostenverfolgung während des Planungsprozesses gewährleisteten Kostenoptimierung und Kostensicherheit.

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