Foto © idealice
Foto © Andreas Buchberger
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Sammlungs- und Forschungszentrum der Tiroler Landesmuseen, Atrium

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Standort
6060 Hall in Tirol, Österreich
Jahr
2017
Architektur
franz & sue Architekten

Im Inneren des Sammlungs- und Forschungszentrums befindet sich ein Juwel, eine Überraschung: idealice hat das Atrium in eine grüne Oase verwandelt. Es wird von den Arbeits- und Atelierbereichen eingesehen und dient als Lichthof und Verweilort für Pausen und kleine Feiern.
Der flache, quadratischen Baukörper, der das Atrium umgibt, steht im abfallenden Gelände umringt von der Tiroler Berglandschaft. Es beherbergt über eine Million heimische Kunst- und Kulturgegenstände und ist für BesucherInnen nicht zugänglich.
Der 34x16m große Freiraum des Atriums bedient sich dem Spiel von drei Höhenniveaus, welche durch anthrazit-graue Mauern betont werden. Dabei entstehen eine Terrasse mit hellen, großformatigen Betonsteinplatten, ein Parterre mit hellem Kies, sowie ein vertiefter Auszug eines Auenwäldchens. Die drei Ebenen formen eine Erzählung von Licht und Schatten, Kontrast und Konvergenz.
Im Parterre brechen grüne Fragmente in Form von bepflanzten Stahltrögen aus dem Boden heraus. Inspiriert von der warmen Lärchenholzfassade wurde eine Sitzauflage mit unterschiedlichen Lattenbreiten konzipiert.
Bei der Bepflanzung greift idealice auf chlorophyllstarke, heimische Pflanzenarten aus den Tiroler Auenlandschaften (Traubenkirsche, Vogelbeere, Trauben-Holunder) sowie auf schattenverträgliche Arten mit Blütenaspekten (Herbstanemonen, Lilien) zurück. Zusammen mit immergrünen Gräsern und großlaubigen Stauden schaffen sie den Kern der grünen Oase.

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