Landeszentralbank Lübeck Freianlagengestaltung

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Standort
Lübeck, Deutschland
Jahr
2003

Kurzbeschreibung Aufgabe der Freiraumgestaltung an der Landeszentralbank in Lübeck war es, dem Ort in mehrerer Hinsicht gerecht zu werden. Zum einen sollte das Holstentor als unmittelbarer Nachbar und Wahrzeichen der Hanse und Touristenmagnet besonders berücksichtigt werden. Es bildet den Stadteingang zum Weltkulturerbe Lübecker Innenstadt. Die Freianlagen der LZB sollten durch gartenarchitek- tonische Mittel zwar betont werden aber nicht mit dem Holstentor konkurrieren. Somit schied nach längerer Diskussion eine Freiraumplastik (Kunst am Bau) aus. Die Gebäude Holstentor, Bankgebäude und Neubau sollten als Solitäre zur Geltung gebracht werden.

Gleichzeitig sollte die Trennung der beiden Bankgebäude unterstrichen werden, um der Forderung der Stadt zu entsprechen, eine Blickachse auf die Lübecker Kirchen freizuhalten. Die gepflanzte Buchsbaumhecke betont die Blickachse auf die Stadt und hält ein Sichtfeld auf die Türme frei. Gleichzeitig bildet sie eine imaginäre Sicherheitsbarriere für den Tresorbaukörper. Für diesen Gartenraum wurden keine großen Aufwendungen unternommen. Verschiedene Heckenarten - Eibe, Rotbuche und Buchsbaum - rahmen und gliedern diesen Ort. Die Verfasser sind der Meinung, dass gerade ein öffentlicher Bauherr gemeinsam mit seinem Landschaftsarchitekten für einen in der Bundesrepublik einmaligen Ort eine einmalige Lösung schaffen muss.

Realisierung
1998-2003

Entwurf
Teja Trüper, Sven Andresen

Bauleitung
André Saminé

Bauherr
Bundesbaudirektion

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